ja, wenn ich mein studium anfange hab ich wieder mehr zeit rumzufotografieren und zu photoshoppen^^ ich könnte mein journal natürlich auch mal so twitter-mäßig betreiben O_o und danke für das mitgefühl
wie läuft's bei dir eigentlich? was macht die schriftstellerische karriere?
momentaufnahme gefällt mir gut, ich finde das thema öffentliche verkehrsmittel und die begebenheiten dazu sehr atmosphärisch. habe auch mal ein gedicht dazu verfasst das "linie x" heißt, wenn du magst, schick ich es dir.
ob ich mag? da fragst du noch? natürlich mag ich. tja und meine karriere...was soll man dazu schon sagen? mein buch ist endlich da? weißt du noch, das wovon ich dir erzählt habe, von der frankfurter bibliothek. das ist sowas von toll. und ich. ich darf ich nach wie vor als ein genie bezeichnen. vor knapp einer woche, da hatten wir die deutscholympiade. die kreisphase (ein kreis das ist so wie bei euch ein bundesland.) und da bin ich die erste. tja und bald folgt dann die nationalphase, das wird so toll. ich freu mich so.
wie du siehst geht es mir gut. dir hoffentlich auch
ah cool, dann wünsch ich dir schonmal viel glück für die nationalphase und gratulation für den erfolg bisher. ich denke du hast es echt verdient, denn deine texte und gedichte sind wirklich gut. hier noch das versprochene gedicht über öffentliche verkehrsmittel:
Linie X
Bilder flimmern an der Scheibe. Zahllos wird die Szenerie gemalt. Das Auge weiß sie nicht zu greifen. Was zuerst seh'n, was danach? - Menschen wechseln ihre Plätze, Erstreben Einsamkeit für sich, Doch im eiligen Gedränge, Wissen weder du noch ich, Was sie suchen, wie sie leben, Wo sie wohnen, wonach streben so verzehrt, Weshalb das nur dynamische Erleben, Weder Zeit noch Zeitpunkt ehrt. - Nur die Sitze zeigen Farben, Derer die Betrachter über. Laues Licht schwächt diese Farben, In dem des Menschen Selbst erlischt. - Keiner hört die vielen Klagen, Welche aus der Not gebaren, Mit sich lang allein zu sein. Und man zweifelt selbst an Paaren, Die sich schön zusammen reih'n. - Auch so mancher hat schon lange, Einen andern angesehen. Wollt er reden, fühlen, leben, In des andern Spuren gehen? - Rüttelnd wird der Weg gezwungen, So wie auch ein Mann sich zwingt, Der nach langem Suchen, Schnell den letzten Platz einnimmt Und mit stummen Lippen singt. - Vielfach wird die Zeit verkürzt; Musik, ein Buch, das Handy klingelt, Innerlich dann doch allein. - Die Bilder schwinden vor den Lidern Und plötzlich wachst du, schnell hinaus! Um ein Haar wär die Fahrt zu lang, Du trocknest Tränen und steigst aus.
Wär schön, wenn du dich mal wieder meldest
wow...wer hätte das gedacht...
ja, zeit... wer hätte nicht gern mehr davon.
aber du packst das schon mit den "so much to do"...
ich könnte mein journal natürlich auch mal so twitter-mäßig betreiben O_o
und danke für das mitgefühl
momentaufnahme gefällt mir gut, ich finde das thema öffentliche verkehrsmittel und die begebenheiten dazu sehr atmosphärisch. habe auch mal ein gedicht dazu verfasst das "linie x" heißt, wenn du magst, schick ich es dir.
natürlich mag ich.
tja und meine karriere...was soll man dazu schon sagen?
mein buch ist endlich da? weißt du noch, das wovon ich dir erzählt habe, von der frankfurter bibliothek. das ist sowas von toll.
und ich. ich darf ich nach wie vor als ein genie bezeichnen.
vor knapp einer woche, da hatten wir die deutscholympiade. die kreisphase (ein kreis das ist so wie bei euch ein bundesland.)
und da bin ich die erste.
tja und bald folgt dann die nationalphase, das wird so toll.
ich freu mich so.
wie du siehst geht es mir gut.
dir hoffentlich auch
hier noch das versprochene gedicht über öffentliche verkehrsmittel:
Linie X
Bilder flimmern an der Scheibe.
Zahllos wird die Szenerie gemalt.
Das Auge weiß sie nicht zu greifen.
Was zuerst seh'n, was danach?
-
Menschen wechseln ihre Plätze,
Erstreben Einsamkeit für sich,
Doch im eiligen Gedränge,
Wissen weder du noch ich,
Was sie suchen, wie sie leben,
Wo sie wohnen, wonach streben so verzehrt,
Weshalb das nur dynamische Erleben,
Weder Zeit noch Zeitpunkt ehrt.
-
Nur die Sitze zeigen Farben,
Derer die Betrachter über.
Laues Licht schwächt diese Farben,
In dem des Menschen Selbst erlischt.
-
Keiner hört die vielen Klagen,
Welche aus der Not gebaren,
Mit sich lang allein zu sein.
Und man zweifelt selbst an Paaren,
Die sich schön zusammen reih'n.
-
Auch so mancher hat schon lange,
Einen andern angesehen.
Wollt er reden, fühlen, leben,
In des andern Spuren gehen?
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Rüttelnd wird der Weg gezwungen,
So wie auch ein Mann sich zwingt,
Der nach langem Suchen,
Schnell den letzten Platz einnimmt
Und mit stummen Lippen singt.
-
Vielfach wird die Zeit verkürzt;
Musik, ein Buch, das Handy klingelt,
Innerlich dann doch allein.
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Die Bilder schwinden vor den Lidern
Und plötzlich wachst du, schnell hinaus!
Um ein Haar wär die Fahrt zu lang,
Du trocknest Tränen und steigst aus.
hätt ich nicht erwartet, ich meine ich war erstaunt bei diesem satz.